Alltagsbegleitung in Düsseldorf, stundenweise
Alltagsbegleitung heißt: Ich komme zu festen Stunden und übernehme das, was allein nicht mehr geht oder keine Freude mehr macht. Spazieren, reden, kochen, Termine. Mit Pflegegrad läuft das über den Entlastungsbetrag von 131 € im Monat, ohne Pflegegrad privat nach Stunden.
- Feste Stunden statt Betreuung auf Abruf
- Immer dieselbe Person
- Über die Pflegekasse abrechenbar
Was bei der Alltagsbegleitung passiert
Kein festes Programm. Was ansteht, entscheidet der Tag.
- Gespräch und Gesellschaft. Zuhören, erzählen, vorlesen, Karten spielen. Für viele der eigentliche Grund.
- Bewegung. Spaziergänge im gewohnten Tempo, auch nur bis zur Bank an der Ecke.
- Gemeinsam kochen und essen. Zusammen etwas zubereiten. Wer alleine isst, isst oft zu wenig.
- Struktur im Tag. Erinnerung an Termine, Post durchgehen, Kalender pflegen.
- Begleitung nach draußen. Einkauf, Friedhof, Café, Gottesdienst, Arzttermin.
Was Alltagsbegleitung nicht ist
Keine medizinische Pflege, keine Behandlungspflege, keine 24-Stunden-Betreuung. Ich stelle keine Medikamente und übernehme keine körpernahe Pflege. Wenn das gebraucht wird, sage ich das im Erstgespräch und nenne Ihnen einen Pflegedienst.
Ablauf der Alltagsbegleitung
Erstgespräch
Am Telefon, kostenlos. Sie schildern die Situation, ich sage, was möglich ist.
Probetermin
Kennenlernen zu Hause. Ohne Verpflichtung, auf beiden Seiten.
Feste Zeiten
Zum Beispiel mittwochs von 14 bis 17 Uhr. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Stundenzahl.
Kosten der Alltagsbegleitung
Die Abrechnung mit der Pflegekasse übernehme ich.
Die Zahlen
Alltagsbegleitung pro Stunde
auf Anfrage
Nenne ich Ihnen im Erstgespräch und schriftlich vor dem ersten Termin.
Entlastungsbetrag der Pflegekasse
131 € im Monat
Ab Pflegegrad 1, zweckgebunden.
Übliche Buchung
2 bis 4 Std./Woche
Erfahrungswert, nicht verpflichtend.
Stand: Juli 2026. Rechtsgrundlage §45b SGB XI. Zum 1. Januar 2027 ist eine Änderung geplant, die noch nicht beschlossen ist.
Häufige Fragen zur Alltagsbegleitung
Meist zwei bis drei Stunden. Kürzer lohnt sich selten, weil Ankommen und Verabschieden Zeit brauchen.
Dann hören wir auf. Betreuung gegen den Willen funktioniert nicht. Meist braucht es aber nur zwei, drei Termine, bis die Ablehnung nachlässt.
Auf Wunsch nach jedem Termin, per Anruf oder Nachricht. Gerade für Angehörige, die nicht in Düsseldorf wohnen, ist das der wichtigste Teil.
Nach Absprache. Rufen Sie an, dann sage ich Ihnen, welche Zeiten frei sind.
Fangen wir mit einer Stunde an.
Ein Kennenlerntermin verpflichtet zu nichts und zeigt mehr als jede Beschreibung.